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Regionsprofil der GU-Süd

EinwohnerInnen: 21.161
Arbeitsstellen: 820
Beschäftigte: 7015
Fläche: rd. 88km
(Stand 2001)

8 Standortgemeinden des Bezirks Graz Umgebung (siehe Übersichtskarte). Die Region grenzt an die südlichen Stadtteile (Liebenau, St. Peter) der Landeshauptstadt Graz an und liegt großteils im Grazer Feld, wobei die östlichen Bereiche in das Oststeirische Riedelland hineinragen.

Landschaftsgliederung

Das Grazer Feld (Typ Tal) ist die eingebürgerte Bezeichnung für das Murtal zwischen dessen Austritt aus den Alpen am nördlichen Stadtrand von Graz und der Enge von Wildon im Süden. Das Grazer Feld ist ein geräumiger Talraum, bestehend aus eiszeitlichen Schottern, und ist weitgehend durch anthropogene Eingriffe überformt. Die ursprüngliche agrarische Nutzung ist einer zT starken Bautätigkeit gewichen. Die Murauen bieten nicht nur für die lokale Bevölkerung ein großes Naherholungspotential sondern auch für viele Naherholungssuchende aus der Landeshauptstadt und anderen Regionen der Steiermark (Wandern, Radfahren, etc.). Eingebürgerte Bezeichnung für das aus tertiären Lockergesteinen aufgebaute Riedelland östlich der Mur, das durch die breiten Täler von Raab, Feistritz und Lafnitz in 3 voneinander getrennte, physiognomisch jedoch sehr ähnliche Teile gegliedert wird.

Struktur und Entwicklung

Im Grazer Kernraum (Stadt und Umlandbezirk) ist ein ausgeprägter Suburbanisierungsprozess zu beobachten: Die Stadtumlandgemeinden weisen ein überdurchschnittlich starkes Bevölkerungswachstum auf, insbesondere die Gemeinden im südlichen Grazer Feld durch Zuwanderung vor allem aus der Kernstadt Graz. Die GU-Süd kennzeichnet sich durch: Gewerblich-industrielle Strukturen finden sich ausgeprägt vor allem in Raaba, Hart bei Graz und Gössendorf (Gewerbeparks); insbes. ist der Dienstleistungssektor im Wachsen begriffen, zB in Hausmannstätten; Vor allem die Grazer Nachbargemeinden (Grambach, Raaba, Hart bei Graz) haben mit dem Sitz großer Betriebe eine besondere Bedeutung als Arbeitszentren im Bezirk Graz-Umgebung. Aufgrund der ausgezeichneten Verkehrslage und der Nähe zu hochrangigen Dienstleistungseinrichtungen der Kernstadt verfügt die Region über ein außerordentliches Entwicklungspotential; Voraussetzung ist allerdings eine koordinierte Standort- und Infrastrukturentwicklung.

[Quelle: zum Teil LIEB, G.,www.umwelt.steiermark.at]
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